Den neuen folker gibt’s auch Online

Mit der nächsten Ausgabe des folker ist vieles anders: coronabedingt ziehen sich „Wut, der Frust und die Fassungslosigkeit“ durch das ganze Heft. Und weil für viele derzeit alles so anders ist, gibt’s diese „Doppelausgabe“ für alle auch online – kostenlos. Schön, wenn Ihr der Redaktion vor dem Download (in hoher oder geringer Auflösung) ein paar wenige Antworten auf ihre Fragen schenkt).
Ein paar Erklärungen:
Das Heft erscheint diesmal als Doppelausgabe 3+4/2020 und deckt mit dem Zeitraum von Mai bis August gleich fast vier Monate ab. Denn wie für die gesamte Musikszene hat die aktuelle Situation auch auf den folker eine katastrophale Wirkung: Schon in guten Zeiten finanziell ziemlich auf Kante genäht, wird die neue Ausgabe aufgrund starker Anzeigeneinbrüche einen deutlichen Verlust einfahren, was den folker entsprechend zum Handeln gezwungen hat (siehe auch Editorial von Herausgeber Mike Kamp: www.folker.de/Artikel.php?ausgabe=202003&art=Editorial).
Dazu gehört auch, dass das Heft diesmal zusätzlich kostenlos als digitale Version online erhältlich ist. Für jeden, der drin lesen möchte.
Das hat für die Redaktion des folker wie für euch einige Vorteile, zum Beispiel können sie damit so viel mehr Musikfreunden ihr  Magazin vorstellen – in einer Folk-Rundum-Mail – mit diesen Zeilen hier. Man kann dadurch aber auch unmittelbar den unzähligen Links folgen (vor allem auf den blauen Terminseiten) oder den Downloadlink teilen und an weitere Interessierte versenden oder diesen auf der eigenen Website verlinken (wir verlinken dann gerne von www.folker.de zurück).
Und hier geht es (fast) direkt zur digitalen Version: folker-Kennenlernausgabe.
Aus dem Inhalt:
Titel:
Andreas Gabriel, Ambäck und Verändler – eine Expedition in die neue Schweizer Volksmusikszene
Außerdem:
# Allan Taylor – Gedanken und Ansichten eines Fast-Rentners nach 54 Jahren on the road
# Tamikrest – die innovativste Band westafrikanischer Wüstenmusik
# Damir Imamović – aktueller Star der alten Tradition der bosnischen Sevdah-Musik
# Awa Ly – politische Botschaften in erdigen Folkpopsongs
Heimspiel: Möllner Folksfest – weltoffene Begegnungen in einer Kleinstadt
Gastspiel: Konrad Lehmann schreibt gegen affirmative Kommerzkacke und kapitalistische Einpeitschmucke
Und wie immer: Rezensionen, Szene-Nachrichten, Filmkolumne u. v. m. …
Das Heft geht natürlich auf die aktuelle Situation der Musikerinnen und Musiker in Zeiten von Corona ein. So schildert Gudrun Walther die Lage aus Sicht einer direkt Betroffenen (www.folker.de/Artikel.php?ausgabe=202003&art=Artikel2) und folker-Autor Erik Prochnow widmet sich in seinem Artikel über die kanadische Singer/Songwriterin Catherine MacLellan generell dem Thema Depressionen bei Künstlerinnen und Künstlern.  (www.folker.de/Artikel.php?ausgabe=202003&art=Artikel3). Beide Artikel finden sich auch auf www.folker.de in voller Länge.
Weitere Beiträge und Stellungnahmen zum Thema konnten zudem kurzfristig mit in die blauen Terminseiten aufgenommen werden, u. a. „Frust, Wut und Fassungslosigkeit“ von Till Briegleb, „Ich bin systemrelevant“ von Christina Lux oder „Ein Pizzabäcker ist kein Pianist“ von Jörg Häntzschel. Sowie Aufrufe, Petitionen und Offene Briefe von verschiedener Seite.
Der Folker freut sich über jedes Abo, jeden Like, jede Art des Weiterverbreitens. Bleibt ihm gewogen!
Erhältlich vor allem im Abo (https://folker.de/kontakt/abo.php).
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