Finalisten 2021

Die Jury hat entschieden und wir können die 3 Finalisten des Dieter Wasilke Folk-Förderpreises 2021 präsentieren. Wir danken an dieser Stelle allen anderen Teilnehmern des Wettbewerbes für Ihre Teilnahme und gratulieren den Finalisten!

Hanne Kah

Foto: Björn Friedrich

Die beiden Gründungsmitglieder Hanne und Patrick lernen sich noch während ihrer Schulzeit im Jahr 2009 kennen und entschlossen sich zu dem Schritt, der ihr gesamtes zukünftiges Leben beeinflussen sollte. Ihr Traum der eigenen Band, diesen Traum richtig leben zu können, wird seit dem Jahr 2015 immer realistischer. Es kamen nicht nur Malte und Niklas als Ergänzung der Band dazu, der erste Plattenvertrag wurde unterschrieben. Bis zum heutigen Tage hält die Begeisterung und Motivation der charismatischen Frontfrau und ihren drei Bandmitgliedern an, die durch die gemeinsame Zeit beste Freunde geworden sind. Jeder der vier Musiker hat seine Rolle in der Band gefunden und nur gemeinsam fühlen sie sich als “Hanne Kah”.

Die gemeinsame Liebe für OUTLAW MUSIC eint die Band, die verbunden ist mit der grundsätzlichen Einstellung zum Leben. Es gilt das zu wahren, was uns umgibt, nachhaltig und umsichtig, sich der Verantwortung als Botschafter der Generation Y zu beweisen. Die Einflüsse auf die musikalische Ausrichtung werden von den zahlreichen Erlebnissen der Musiker geprägt, nicht zuletzt durch die Neugierde auf die Welt, die immer wieder durch Reisen der Band aktiviert wird.
Dass die Band musikalisch und textlich dem internationalen Anspruch gerecht wird, zeigen die internationalen Liveauftritte. 2017 ging “Hanne Kah” zum ersten Mal Übersee in Kanada auf Tour. Es folgten zahlreiche Auftritte im europäischen Umland, sowie eine weitere Kanadatour in 2019 und eine Tour auf dem roten Kontinent Australien in 2020.

Die Bandmitglieder:
Hanne Kah: Gitarren, Boden
Tom Patrick Jost: Gitarren, Akkordeon, Klavier
Malte Schmidt: Drums
Niklas Quernheim: E-Bass, Kontrabass

Ronja Maltzahn & The Bluebird Orchestra

Foto: Zuzanna-Badziong

Die Räubertochter, die den Zuhörer mit ihrer rau-weichen Stimme mitnimmt auf musikalische Weltreise. Zu den äußerst facettenreichen Songs erzählt Ronja Geschichten von großen Träumen und weiten Reisen. Ronjas Musik vermittelt Leichtigkeit und Freude, gemischt mit Gänsehaut-Tiefgang. Die Räubertochter strahlt den Mut aus, an große Träume zu glauben.

Vor zwei Jahren, als sie den argentinischen Bassisten Fede in Italien kennenlernte, hat Ronja sich dazu entschieden, die Musik zum Zentrum ihres Lebens zu machen. Die beiden waren mit ihrem Musik-Van, vollgepackt mit Instrumenten, in mehr als 15 Ländern unterwegs und haben in den verschiedensten Besetzungen inzwischen mehr als 200 Konzerte gespielt. Von der Wohnzimmerbühne in den kleinsten Ortschaften Deutschlands bis zur großen Festival-Stage in Buenos Aires durften sie wahnsinnig viel erleben und bringen große Weltkontraste in musikalischer Harmonie auf die Bühne.

Die Osnabrücker Songwriterin schreibt Folk-Musik auf sieben Sprachen, dazu spielt sie Cello, Ukulele, Klavier und Gitarre. Begleitet wird sie dabei von:
Johannes: schwedische Nyckelharpa, Geige
Fede: Akustik-Bass, Gitarre, Gesang
Alexa: Alt-Sax, Tenor-Sax, Geige, Flöte
Christopher: Geige und
Chris: Perkussion

Sväng

Foto: Christine Mertens

“Sväng” ist ein Trio aus Regensburg, welches sich vor ungefähr drei Jahren gründete, an dem Tag, als Amrey Tina im Bus ansprach und die beiden entdeckten, dass sie etwas gemeinsam hatten: Ihre Leidenschaft für schwedische Musik. Seither hat die Band ein abwechslungsreiches Programm aus eigenen und traditionell schwedischen Stücken zusammengestellt, zunächst rein instrumental, mittlerweile jedoch auch mit schwedischem Gesang. Im April 2020 brachte die Band ihr Debutalbum heraus und konnte im September stolz ihr erstes Musikvideo präsentieren.

„Sväng” steht für „Schwung“ auf Schwedisch: Der packt das Publikum von Beginn an und nimmt es mit auf eine energie- und emotionsgeladene Reise durch die Tanzmusik Skandinaviens, verpackt in genial-komplexe Arrangements, die mal zum Tanzen und mal zum Träumen einladen. Die drei Musiker überzeugen und erstaunen zu jedem Zeitpunkt mit äußerster Virtuosität und Sicherheit auf ihren Instrumenten und entführen auf Nyckelharpa, Oktavmandoline und fünfsaitigem Cello in völlig neue Klangwelten, mal in die vor Kälte starrenden Wälder Nordschwedens, mal in die beschwingten südlichen Gefilde Smålands. Auf ihrer Reise verknüpfen sie traditionelle Musik mit modernen Einflüssen aus Jazz, Klassik und Pop.

“Sväng”, das sind:
Amrey Schaffeld: Nyckelharpa
Benedict Kutzer: Oktavmandoline und Bodhrán
Tina Molle: Cello

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