20. Venner Folk Frühling – Fazit

Petrus ist ein Folkie. Schon häufig hatten wir diese Vermutung, aber 2018 hat es sich wirklich bewahrheitet. Von Donnerstag bis Sonntag 17:00 Uhr hatten wir entgegen vieler Prognosen bestes Festival-Wetter. Bereits am Donnerstag feierte das Publikum den Auftakt auf der Mühleninsel mit der Gruppe „die Feuersteins“ und der Power-Band „In Search of a Rose“ bis in den späten Abend.

Wieder gab es viele Überraschungen und Neuentdeckungen. Zur Eröffnung am Freitag begeisterten „Simon und Jan“ mit ihrem tiefsinnigen und hintergründigen Humor das Publikum. Ein weiteres Beispiel ist „SONiA“, eine Songwriterin aus den U.S.A., mit ihrer außergewöhnlichen Bühnenpräsenz und ihren beeindruckenden Songs.

Gitarristen wie „Franco Morone“, „Jacques Stotzem“, „Jens Kommnick“ und „Biber Herrmann“ rissen das Publikum zu stehenden Ovationen von den Stühlen. Wie unterschiedlich und gleichzeitig virtuos die Geige klingen kann, davon konnte man sich bei den Auftritten von „Tom McConville“ und „Aletchko“ überzeugen.

Das es in Deutschland immer noch oder wieder tolle Liedermacher gibt, zeigten „Alexander Wolfrum“, „Günther Gall“ und als Neuentdeckung „Carsten Langner“. Gleiches gilt im englisch sprachigen Raum für die Songwriter „Stiff la Wolf“, „Peter Kerlin“, „Svavar Knútur“ und last but not least „Allan Taylor“. Ihre Melodien und Texte werden den Zuhörern noch lange in den Ohren bleiben.

Während das Publikum bei diesen Konzerten aufmerksam zuhörte, hielt es sie bei den Auftritten anderer Musiker nicht auf den Stühlen. Egal ob Weltmusik, Irish/Keltisch oder Folk-Rock, bei der Musik von „Duo Cassard“, „The Aberlour`s“, „An Erminig“, „Fleadh“ und „IRXN“ ging so richtig die Post ab.

„Hafennacht“ aus Hamburg und „Caro, Kiste, Kontrabass“ präsentierten sich mit ihren jeweils ganz eigenen Interpretationen von Liedern und Chansons, bei denen der Funke sofort auf das Publikum übersprang. Das Folkmusik mit all seinen Facetten kein verstaubtes Genre ist, davon konnte man sich bei den Auftritten von „Circle Nine“, „Blum & Friends“, „La Kejoca“, „Laway“ und „Short Tailed Snales“ überzeugen. Modern arrangiert und der Zeit angepasst präsentierten sie viele neue eigene Songs und traditionelles Liedgut.

Auch die Jüngsten hatten wie immer viel Spaß mit den „Löffelpiraten“ und „Thomas Hecking“. Abgerundet wurde das tolle Festival durch verschiedene Tanzeinlagen der „Ballettschule Watkins“ und der „Devil Stone Dancers“.

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