„Sue Sheehan“ am 21.11.2026 im Mühlenkotten Die gebürtige Amerikanerin ist Weiterlesen ...
Folk im Osnabrücker Land
Tante Friedl ist ein Folk- und Weltmusik-Duo mit Wahlheimat Berlin, in das Sie sich verlieben werden. Mit Akkordeon, Banjo und ihren kraftvollen Stimmen kreieren Magdalena Kriss aus Deutschland und Dan Wall aus New York State eigene Songs sowie neue, packende Interpretationen von Folk und Roots-Musik aus Mitteleuropa, dem Balkan und Nordamerika. Ihr vielfältiges Repertoire von Gewerkschafts- und Protestsongs bis hin zu Liedern über Liebe, Verlust, Natur und Abenteuer gibt Einblicke in andere Kulturen, Geschichten und Perspektiven. Seit 2020 sind sie in den Sommermonaten auf „Tandem Music Tour“ unterwegs, bei der sie auf ihrem Tandem von Konzert zu Konzert radeln. Im Sommer 2021 veröffentlichten sie ihr Debütalbum „Tandem“, das in zwei Kategorien für den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ nominiert wurde. Im Januar 2023 gewannen sie die FREIBURGER LEITER, den Preis der Freiburger Kulturbörse.
Das Duo sprengt die Grenzen des Genres der Volksmusiken aus Europa und Nordamerika und überzeugt dabei mit einem dynamischen und unverwechselbaren Sound. Mit fein gearbeiteten und dynamischen Arrangements setzen sie sich kraftvoll, kritisch, politisch und ironisch mit Text und Musik auseinander.
Nach ihrem eindrucksvollen Auftritt auf dem Festival freuen wir uns sehr, Tante Friedl für ein abendfüllendes Konzert wiederzusehen.
(Foto: Agni Miguel)
In diesem Workshop geht es darum, gemeinsam in der Gruppe neue Arrangements für irische Tunes und Songs zu entwickeln und umzusetzen. Wichtig dafür sind Aspekte wie das Zusammenspiel, der Groove und das Finden und Ausarbeiten von musikalischen Ideen.
Dabei geht es darum, zu lernen, wie Stücke aufgebaut sind, wie sich die unterschiedlichen Instrumente einsetzen lassen und wie das gemeinsame Kreativ-Sein überhaupt funktionieren kann. Voraussetzung für den Kurs sind grundlegende Fähigkeiten am eigenen Instrument. Alle Instrumente sind willkommen. Wir lernen größtenteils nach Gehör, Noten können zur Verfügung gestellt werden. Ganz zentral ist es natürlich, Spaß am gemeinsamen Musizieren zu haben!

Alex Froitzheim
Alex begann im Alter von neun Jahren Uilleann Pipes bei Tom Kannmacher zu lernen. Wenig später kam noch die Tin-Whistle dazu. Musikalisch prägend war für ihn besonders die moderne Folk-Musik Irlands und Schottlands, er spielt aber auch Klassik und Jazz. Alex ist Mitglied in Projekten wie Larún und dem Reel Bach Consort und ist unter anderem mit Cara, dem Iona Fyfe Trio und Steve Crawford & Sabrina Palm getourt. Alex unterrichtet seit mehreren Jahren Uilleann Pipes und Tin Whistle. Außerdem spielt er Rock- und Jazzsaxophon.
Catherine ist in Venne quasi musikalisch aufgewachsen – geprägt durch das Festival und die Gruppe Circle Nine hat sie früh ihr Interesse für die (irische) Folk-Musik gefunden und ist inzwischen als Musikerin und Tontechnikerin in Deutschland, der Schweiz und Frankreich unterwegs. Durch das Studium der Irish Flute an der Irish World Academy of Music and Dance in Limerick konnte sie ihr Wissen vertiefen und lernte von Musikern wie Niall Keegan, Tommy Fitzharris und Ainsley Hamill.
2012 wandte sich der gebürtige Franke der irischen Musik zu und stach schon nach kurzer Zeit aus der hierzulande sehr aktiven Bodhrán-Gemeinschaft heraus. Mittlerweile spielt(e) Markus Pede in den Bands Larún und Clanmakenoise die Bodhrán und verleiht der Musik durch seinen Spielstil eine ganz eigene Note. Nicht nur vertritt er Meister dieses Instrumentes wie z.B. Rolf Wagels bei Steampacket sondern er ist jetzt bereits ein erfolgreicher Dozent auf seinem Instrument. Seine ausdrucksstarke, feinfühlige Art zu spielen ist geprägt von Vorbildern und Kollegen wie Martin O’Neill, Eamon Murray und John Joe Kelly.
Nicht ohne Grund wird die irische Rahmentrommel (kurz Bodhrán) als „Herzschlag“ des Irish Folks bezeichnet. Mit ihr wird der Rhythmus vorgegeben und wenn die Bodhrán geschickt eingesetzt wird, verleiht sie dieser schönen Musik die richtige Würze. Wer nun schon immer einmal eine Bodhrán ausprobieren wollte, oder das Spielen dieses Instrumentes erlernen will, ist bei diesem Workshop genau richtig.
Dieser Workshop richtet sich an alle, die mit der Bodhrán neu anfangen wollen und hierzu den richtigen Einstieg suchen, sowie Anfänger die nach den ersten Schritten weitere Inspiration benötigen. Im Workshop werden neben einer kurzen Einführung die Grundlagen des Spielens vermittelt: Angefangen mit der Haltung der Bodhrán und des Tippers (Schlägel), bis hin zum Zusammenspiel mit anderen Musikern werden u.a. auch die gängigsten Rhythmusarten wie etwa Jig (6/8) und Reel (4/4) erklärt und Schlagmuster sowie Betonungen dazu erlernt.
Da man für das Spielen der Bodhrán keine Notenkenntnisse benötigt, ist ein wenig Taktgefühl und Freude an der Musik das einzige was man mitbringen kann.

Lucia Wagner, Foto: Hiwa Naghshi
Lucia Wagner ist seit vielen Jahren in unterschiedlichsten Besetzungen aktiv und hat schon in verschiedensten Bühnenproduktionen musikalisch mitgewirkt. Neben ihren Hauptbands „Larún“ und „Winkeltanz“ tourt sie auch mit anderen Besetzungen sowie als Solokünstlerin durch ganz Europa. Studiert hat sie Jazz Geige in Linz und irische traditionelle Musik an der renommierten Irish World Academy of Music and Dance (University of Limerick, Hauptfach Geige und Klavier). Sie konnte dort viele Erfahrungen auf dem eigenen Instrument bei namhaften Künstlern sammeln (Martin Hayes, Siobhan Peoples, Kevin Burke u.a.).
In diesem Kurs widmen wir uns dem auswendig Lernen der Melodien, aber vor allem dem „Ins Detail Gehen“ an verschiedensten Verzierungsmöglichkeiten innerhalb der Tunes.
Voraussetzung für den Kurs: gute Grundkenntnisse am eigenen Instrument, Vorerfahrung bzw. schnelle Auffassung mit „learning by ear“.

Stefan Decker
Stefan zählt hierzulande zu den bekanntesten Whistle- und Flutespielern der keltischen Musikszene. Er arbeitet als Musiker, Musiklehrer, Arrangeur und Komponist. Der Fokus seiner Arbeit liegt dabei hauptsächlich auf der traditionellen und zeitgenössischen Musik aus Irland, Schottland und Skandinavien. Aufgewachsen mit klassischer und barocker Musik, widmet er sich seit mehr als zehn Jahren dem Erforschen der traditionellen Musik auf Whistle und Flute. Dies geschah zum Teil autodidaktisch. Namhafte Flötisten wie Brian Finnegan, Kevin Crawford und Alan Doherty haben ihm dabei geholfen, seinen Stil zu finden.
Die irische Holzquerflöte (oder einfach Irish Flute) ist ein nicht wegzudenkendes Instrument in der Musiktradition Irlands. In diesem Kurs wird der Fokus darauf gelegt, mit welchen Techniken man dem Instrument am besten den „typisch irischen” Klang entlocken kann. Die Tin Whistle wird im Gegensatz zur Irish Flute oft als Anfängerinstrument gesehen und auch so behandelt. Ein Ruf, der der kleinen Blechflöte zu Unrecht anhaftet. Die Ausdrucksmöglichkeiten sind vielseitig. Im Workshop vermittelt Stefan Decker ebenfalls, wie man mit der Tin Whistle weit über das Stadium des Anfängerinstruments hinausgehen und einen unverwechselbaren Klang erzeugen kann.
Cornelius spielt seit nahezu 5 Jahrzehnten Gitarre in vielen unterschiedlichen Bands und Formationen, unter anderem bei den Bands Larún, Trasnú, Anger&Plush, Emerald und Ganaim. Sein Interesse gilt den vielfältigen Stilrichtungen der traditionellen Folklore aus aller Welt, aber die traditionelle irische Musik hat es ihm ganz besonders angetan. Seine Gitarrenbegleitung ist geprägt durch einen unverwechselbaren Groove und fantasievolle harmonische Variationen. Er ist ein gefragter Begleiter für Sessions, Bands und Projekte und hat bereits ein gutes Dutzend CDs eingespielt. Besonderes Augenmerk legt er auf eine gute Kompatibilität zu DADGAD-Gitarristen und Bouzoukispielern.
Damit sich die Magie der irischen Musik auch wirklich offenbaren kann, wird Brian Berryman den Workshop live mit echten Tunes auf der Flute begleiten.
An diesem Workshop können fortgeschrittene Anfänger und auch geübte Gitarristen teilnehmen, die einen tieferen Einblick in die Begleitung irischer Tunes erarbeiten möchten. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte Gitarre, Gitarrenständer, Plektrum und Stimmgerät mitbringen. Aufnahmegeräte sind nicht notwendig, aber erlaubt.
Du möchtest irische Musik auf dem Tenorbanjo spielen, deine Spieltechnik verbessern oder mehr Sicherheit beim gemeinsamen Musizieren gewinnen? In diesem Workshop tauchen wir gemeinsam in die Welt des irischen Tenorbanjos ein – praxisnah, musikalisch und mit viel Gelegenheit zum Ausprobieren und gemeinsamen Spielen.
Der Workshop richtet sich an Anfänger und fortgeschrittene Anfänger, die irische Musik auf dem Tenorbanjo kennenlernen oder ihre bisherigen Fähigkeiten weiterentwickeln möchten.
Du solltest bereits erste Grundkenntnisse auf einem Saiteninstrument mitbringen. Dabei ist es nicht entscheidend, wie lange du schon spielst: Auch mit geringen Vorkenntnissen kannst du teilnehmen. Wenn du beispielsweise Gitarre, Mandoline oder ein anderes Saiteninstrument spielst und in die Welt des irischen Banjos einsteigen möchtest, bist du herzlich willkommen.
Die Inhalte werden an die Vorkenntnisse und das Lerntempo der Teilnehmenden angepasst.
Wir beschäftigen uns mit der richtigen Haltung des Instruments, der Plektrumhaltung, der Fingeraufteilung auf dem Griffbrett sowie dem gezielten Einsatz von Auf- und Abschlägen (Upstrokes und Downstrokes). Du lernst, deine Bewegungen effizienter einzusetzen und dadurch sauberer, flüssiger und zunehmend schneller zu spielen.
Im Mittelpunkt steht das Erlernen traditioneller irischer Melodien. Wir spielen typische Tanzmusik wie Reels und Jigs und beschäftigen uns mit Rhythmus, Betonung, Phrasierung und Artikulation. Außerdem schauen wir uns den Aufbau der Tunes an und lernen, wie einzelne Stücke zu stimmigen Tune-Sets verbunden werden können.
Wie setzt man das Banjo in einer Session oder Band sinnvoll ein? Wie gelingt das Zusammenspiel mit Fiddle, Flöte, Gitarre, Mandoline und anderen Instrumenten? Je nach Interesse und Kenntnisstand der Gruppe beschäftigen wir uns mit musikalischer Abstimmung, Begleitung und dem sicheren Einstieg ins gemeinsame Spiel.
Du erhältst praktische Anregungen, um Tunes systematisch zu lernen, schwierige Passagen zu bewältigen und dein Spieltempo schrittweise zu steigern. Auch das Lernen nach Gehör, das Auswendigspielen und geeignete Übemethoden können Teil des Workshops sein.
Du lernst neue irische Tunes kennen, entwickelst deine Spieltechnik weiter und erhältst konkrete Anregungen für dein Üben zu Hause. Ziel ist es, mehr Sicherheit im Umgang mit dem Instrument zu gewinnen, irische Melodien rhythmisch und musikalisch überzeugend zu spielen und Freude am gemeinsamen Musizieren zu entwickeln.
Unterrichtet wird in GDAE-Stimmung. Neben dem Tenorbanjo sind auch andere Instrumente in derselben Stimmung willkommen, beispielsweise Mandoline, Tenorgitarre, Mandola oder Bouzouki.
Die Unterrichtsmaterialien werden in Noten- und Tabulaturform zur Verfügung gestellt.
Im Ensemble-Kurs werden wir uns voll auf das Erarbeiten und Arrangieren von Songs und Tunes konzentrieren.
Egal ob „nur“ für euch und den Heimgebrauch oder für eine Band, in der ihr spielt: Begeistert ihr euch für traditionelle irische (und amerikanische) Klänge – schaut aber auch gern mal über Tellerränder – seid ihr bei uns richtig. Jedes Instrument, jede Stimme ist willkommen.
Notenkenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich – wir arbeiten sowohl nach Gehör als auch mit Leadsheets.
Carol hat über viele Jahre als Tourmusikerin Erfahrungen gesammelt, früher mit As Diabatz und aktuell mit The Polly Dartons. Musikalisch ist sie vom (amerikanischen) Folk, Bluegrass und Oldtime geprägt.
Simon ist seit vielen Jahren in- und außerhalb der irischen Szene als Musiker (z.B. STOUT, Wüstenberg), Musiklehrer, Bandcoach und Workshopleiter aktiv.
Céilí Dancing ist der traditionelle irische Gruppentanz – gesellig, mitreißend und voller Lebensfreude! Das irische Wort „Céilí“ steht für einen geselligen Abend, und genau dieses Gefühl steckt in diesen Tänzen: Gemeinsam tanzen, lachen, sich von der irischen Musik mitreißen lassen und einfach Spaß haben!
Getanzt wird in Reihen, Kreisen oder verschiedenen Gruppenformationen zu den schwungvollen Klängen von Reels und Jigs. Die Grundschritte sind schnell erlernt, sodass wir schon bald gemeinsam die ersten Tänze ausprobieren können. Ein bisschen sportlicher Ehrgeiz darf dabei durchaus sein – schließlich soll es auch in den Füßen kribbeln!
Vielleicht kennt ihr die ausgelassenen irischen Tanzszenen aus Filmen wie „Titanic“? Genau diese mitreißende Atmosphäre wollen wir gemeinsam erleben.
Sabine unterrichtet seit dem Jahr 2000 irische Tänze (Step Dancing, Set Dancing und Céilí Dancing) sowie Bal Folk Tänze. Seit 2005 ist sie bei der WIDA (World Irish Dance Association) als voll qualifizierte Lehrerin für Irish Step Dancing (TCRG) und Céilí Dancing (TMRF) zertifiziert.
Mit viel Begeisterung, Herzblut und Freude an der Tanzkultur vermittelt sie die Tänze. Dabei steht für sie eines ganz besonders im Mittelpunkt: Dass die Teilnehmer Spaß haben, sich wohlfühlen und die Freude am gemeinsamen Tanzen entdecken. Denn Céilí Dancing soll vor allem eines sein – ein gemeinsames Erlebnis, bei dem nicht Perfektion, sondern die Freude an Musik und Bewegung zählt!
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Der Workshop ist für alle geeignet, die Lust haben, irische Musik und Tänze kennenzulernen. Eine Begeisterung für die irische Musik und Kultur ist natürlich hilfreich, aber vor allem braucht ihr Freude an Bewegung und Lust, etwas Neues auszuprobieren.
Also: Einfach vorbeikommen, mittanzen und gemeinsam ein Stück irische Lebensfreude erleben!
Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung und möglichst weiche, flache Tanzschuhe.