La Kejoca – New Country

Bolivien, Portugal und Friesland spielen zusammen

Foto: Anneke Dunkhase

Es war ein Abend vor 4 Jahren, als sich drei junge Musiker, die sich vom Studium an der Musikhochschule in Düsseldorf kannten, zusammen mit Dieter Wasilke im Linnenschmidt bei Ulli über ihre Idee ein Folk-Trio zu gründen unterhielten. Ein Jahr später hatten sie ihr erstes großes Konzert auf der Mühleninsel beim Folkfrühling. Bereits ein halbes Jahr darauf veröffentlichten sie ihr erstes Album „Fade in“ und 2017 spielten sie schon bundesweit auf großen Festivals, wie den Wacken Winter Nights, der Mystica Hamelon und dem Autumn Moon.

Ihren Stil nennen sie Global-Folk, was nicht zuletzt auf ihren internationalen Hintergrund zurückzuführen ist – ihre Wurzeln erstrecken sich über den halben Erdkreis (Bolivien, Portugal und Friesland) – aber auch darauf, dass sie sich nicht in eine Schublade einordnen lassen. Alle drei sind Multiinstrumentalisten und haben seit dem Bestehen von La Kejoca ihren ganz eigenen Sound entwickelt. Carmen Bangert (Gesang, Drehleier, Whistles, Gitarre), Jonas Rölleke (Geige, Gitarre, Gesang) und Keno Brandt (Gesang, Gitarre, Bass, Cajon) begeistern immer wieder mit ihrem breiten musikalischen Repertoire: druckvolle Country-Songs treffen auf traditionelle Folksongs und Balladen, aber auch auf Politsches. Gekonnt verbinden sie Singer-Songwriter-Elemente mit Folktunes und anderen, auch ganz folkuntypischen Genres. Ihre klassische Ausbildung blitzt dabei sowohl in den klaren Satzgesängen, den virtuosen Instrumentalsoli, als auch in den stimmigen Arrangements immer wieder durch.

Dass sie ihre Heimat auf dem Venner Folkfrühling haben zeigt sich auch darin, dass ihr Trio immer wieder von „Festival-Urgesteinen“ wie Tom McConville, Jens Kommnick und Jörg Fröse (LAWAY) erweitert wird.

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