Jens Kommnick „Kommnick spielt Mey“

Kommnick_spielt_MeyMal wieder eine ganz besondere. Reinhard Mey selbst schreibt:

„Es gibt sie, diese glücklichen Zufälle. Einer davon spielte mir eines Morgens im Sommer die CD  eines gewissen Jens Kommnick in die Hände. Ich erinnere mich, wie ich auf einer Bank vorm Haus in der Sonne saß, die Kopfhörer auf den Ohren in der Musik versank. Ich hatte viele Gitarren gehört in meinem Leben, aber so eine noch nie. Sie sang, sie klang in langen harmonischen Bögen, sie schlug verblüffende Haken mit unglaublicher Virtuosität, um danach sanft und mit großer Gelassenheit zur Schönheit einer einfachen, klaren Melodie zurückzukehren. Ich war gefesselt von diesem Spiel, und ich fühlte mich in Woody Allens wunderbaren Film „Sweet and Lowdown“ versetzt, in dem Sean Penn als Meistergitarrist vor Begeisterung in Ohnmacht fällt, wenn er Django Reinhardt hört -ich dachte, ich müsste auch in Ohnmacht fallen!

Ich bat Jens, mich auf meinem Album „Mairegen“ zu begleiten, und ich habe im Studio einen fabelhaften Musiker und liebenswürdigen Menschen kennengelernt. Später schenkte er mir zur Erinnerung an unsere Begegnung seine Version meines Liedes „Die erste Stunde“. Ich wollte mehr davon, und noch mehr, Jens schickte mir Lied um Lied. Je mehr ich hörte, desto mehr wünschte ich mir, diese Stücke mit allen teilen zu können, die meine Lieder kennen und wie ich Freude daran haben würden, sie in der einfühlsamen Interpretation dieses begnadeten Gitarristen neu zu entdecken und wiederzufinden.“ Reinhard Mey

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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